Naturstein ist edel und langlebig – aber empfindlicher, als viele denken. Mit der falschen Reinigung kann man die Oberfläche dauerhaft schädigen. Worauf es ankommt.
Säurehaltige Reiniger vermeiden
Kalkhaltige Natursteine wie Marmor reagieren empfindlich auf säurehaltige Reiniger – auch auf vermeintlich harmlose Hausmittel wie Essig oder Zitronensäure. Diese können die Oberfläche matt werden lassen oder ätzen. Greifen Sie im Zweifel zu pH-neutralen Mitteln.
Schmutz nicht einreiben
Loser Schmutz und Sand wirken wie Schleifpapier. Entfernen Sie ihn regelmäßig, bevor er Kratzer hinterlässt.
Flecken zügig behandeln
Naturstein ist häufig saugfähig. Flüssigkeiten wie Öl, Wein oder Kaffee können einziehen und Flecken hinterlassen. Je schneller sie aufgenommen werden, desto besser.
Imprägnierung und Versiegelung
Eine Imprägnierung verringert die Saugfähigkeit, sodass Schmutz und Feuchtigkeit weniger leicht eindringen. Eine Versiegelung bildet zusätzlich eine schützende, pflegeleichte Oberfläche. Beides verlängert die Freude am Stein und erleichtert die tägliche Reinigung.
Wenn der Stein matt oder fleckig ist
Hat Naturstein bereits Flecken oder seinen Glanz verloren, hilft oft eine professionelle Reinigung mit anschließendem Schutz. Ein Fachbetrieb wählt das passende Verfahren für das jeweilige Material – und vermeidet so weitere Schäden.